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Tipp oben auf der Karte auf eine Gemeinde oder wähle sie aus der Liste. Hier erscheinen dann Einwohner, Kennzeichen, Sehenswürdigkeiten und Wörter aus dem Dialekt.
Klick dich über die Karte durch alle 38 Gemeinden des Landes. Zu jeder findest du, was sie ausmacht: Einwohner und Kennzeichen, Sehenswürdigkeiten, ein Stück Kultur und Wörter, die du so nur in Kosovë hörst.
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL 1.0), aufbereitet von geoBoundaries (CC BY-SA 2.0)
Tipp oben auf der Karte auf eine Gemeinde oder wähle sie aus der Liste. Hier erscheinen dann Einwohner, Kennzeichen, Sehenswürdigkeiten und Wörter aus dem Dialekt.
Prishtinë ist die Hauptstadt und mit Abstand größte Stadt von Kosovë. Die Bevölkerung ist sehr jung, das merkt man an den vollen Cafés und Straßen am Abend. Wer ins Land kommt, landet meistens hier.
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Die großen Buchstaben wurden am 17. Februar 2008 enthüllt, dem Tag der Unabhängigkeitserklärung. Jedes Jahr bekommen sie eine neue Bemalung und gehören zu den bekanntesten Fotomotiven der Stadt.
Das Gebäude mit den vielen Kuppeln und dem Metallnetz an der Fassade wurde 1982 eröffnet. Ob man es schön findet, darüber wird gern gestritten. Vergessen tut es niemand.
Die Fußgängerzone im Zentrum. Abends scheint hier die halbe Stadt spazieren zu gehen, um zu sehen und gesehen zu werden.
In Prishtinë bestellt man fast immer einen Makiato, und viele sind überzeugt, dass er hier besser ist als in Italien. Kaffee trinken ist weniger ein Getränk als ein Treffen: Man sitzt gern stundenlang zusammen.
Die typische Begrüßung in Kosovë.
Fushë Kosovë grenzt im Westen direkt an Prishtinë und ist ein wichtiger Bahnknoten. Die Gemeinde trägt den Namen der weiten Ebene, auf der 1389 die berühmte Schlacht von Kosovë (Beteja e Kosovës) stattfand.
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Auf der Ebene zwischen Fushë Kosovë und Obiliq kämpften 1389 Truppen vieler Balkanvölker gegen das Osmanische Reich. Die Schlacht spielt bis heute in Liedern und Erzählungen eine große Rolle.
Obiliq liegt nordwestlich von Prishtinë. Die großen Braunkohle-Kraftwerke, die einen großen Teil des Stroms im Land erzeugen, sieht man schon von Weitem.
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Das osmanische Grabmal erinnert an Sultan Murad I., der in der Schlacht von 1389 starb. Das Grab stammt aus dem 14. Jahrhundert, das Gebäude wurde später erneuert.
Lipjan liegt südlich der Hauptstadt und gehört zu den ältesten Siedlungen von Kosovë. Bekannt ist die Gemeinde vor allem für die Marmorhöhle im Dorf Gadime.
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Eine Tropfsteinhöhle aus weißem Marmor, etwa eine halbe Stunde südlich von Prishtinë. Ein guter Ausflug für einen heißen Tag.
Podujevë ist das Zentrum der Region Llap im Nordosten. Die Gemeinde ist groß, grün und hügelig. Im Sommer fahren viele aus Prishtinë an den Batllava-See.
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Ein Stausee zwischen bewaldeten Hügeln. Im Sommer wird hier gebadet, gegrillt und Boot gefahren.
Drenas, früher Gllogoc genannt, liegt im Herzen der Region Drenica. Die Gegend gilt als Symbol des Widerstands und ist für viele Albaner ein Ort mit großer geschichtlicher Bedeutung.
Shtime liegt zwischen Lipjan und Ferizaj. Die Gemeinde ist klein und ländlich geprägt, mit Feldern, Obstgärten und Dörfern an den Hängen.
Graçanicë liegt südöstlich von Prishtinë. Ganz in der Nähe liegen die Reste der römischen Stadt Ulpiana, eines der wichtigsten archäologischen Orte von Kosovë.
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Die Ausgrabungen einer römischen Stadt, die vor fast 2.000 Jahren ein wichtiges Zentrum der Region war.
Novobërdë war im Mittelalter eine der wichtigsten Bergbaustädte auf dem Balkan, hier wurde vor allem Silber abgebaut. Heute ist es ruhig, nur die Festung auf dem Hügel erinnert an die große Zeit.
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Die Mauern und Türme der mittelalterlichen Festung stehen auf einem Hügel mit weitem Blick über das Land.
Mitrovicë liegt am Fluss Ibër im Norden des Landes. Geprägt hat die Stadt vor allem der Bergbau in Trepça, der eng mit der Geschichte von Kosovë verbunden ist.
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Die Brücke im Zentrum führt über den Ibër und ist das bekannteste Bauwerk der Stadt.
Trepça war zu jugoslawischer Zeit eine der größten Blei- und Zinkminen Europas. Im Februar 1989 traten Bergleute unter Tage in den Hungerstreik, aus Protest gegen die geplante Aufhebung der Autonomie von Kosovë. Das gilt bis heute als wichtiger Moment der Geschichte.
Mitrovica e Veriut liegt nördlich des Ibër. Über der Stadt steht auf einem Hügel das große Bergarbeiter-Denkmal.
* Schätzung der Agjencia e Statistikave të Kosovës
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Das große Denkmal auf dem Hügel über der Stadt erinnert an die Bergleute der nahen Mine Trepça.
Vushtrri ist eine der älteren Städte von Kosovë. Mitten in der Stadt steht noch der alte Festungsturm, am Rand führt eine historische Steinbrücke über den Fluss, deren genaue Datierung umstritten ist.
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Eine historische Bogenbrücke am Rand der Stadt. Wann genau sie gebaut wurde, ist umstritten, die Stadt datiert sie in die Spätantike oder das Mittelalter.
Der massive Steinturm mitten im Zentrum ist der Rest der alten Stadtfestung.
Skenderaj liegt im Norden der Region Drenica. Im Dorf Prekaz erinnert eine große Gedenkstätte an die Familie Jashari, die hier 1998 ums Leben kam. Sie gehört zu den meistbesuchten Orten im Land.
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Das zerstörte Haus der Familie Jashari und die Gräber daneben sind eine nationale Gedenkstätte. Besucher kommen aus dem ganzen Land und aus der Diaspora.
Zveçan liegt nordwestlich von Mitrovicë. Über dem Ort thront die Ruine einer mittelalterlichen Burg auf einem steilen, erloschenen Vulkankegel.
* Schätzung der Agjencia e Statistikave të Kosovës
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Die Ruine liegt hoch über dem Tal des Ibër. Der Aufstieg ist steil, die Aussicht lohnt sich.
Zubin Potok liegt im bergigen Nordwesten. Hier liegt der Ujman-Stausee, der mehrere Gemeinden im Norden und in der Mitte von Kosovë mit Wasser versorgt.
* Schätzung der Agjencia e Statistikave të Kosovës
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Ein langer Stausee zwischen den Bergen. Er versorgt mehrere Gemeinden im Norden und in der Mitte von Kosovë mit Wasser und dient auch der Industrie und Landwirtschaft.
Leposaviq ist die nördlichste Gemeinde von Kosovë. Das Tal des Ibër ist eng, die Hänge sind dicht bewaldet.
* Schätzung der Agjencia e Statistikave të Kosovës
Pejë liegt direkt unter den Albanischen Alpen, die auf Albanisch Bjeshkët e Nemuna heißen, die verfluchten Berge. Die Stadt ist grün und gemütlich, gleich dahinter beginnt die Rugova-Schlucht.
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Die alte Basarstraße mit kleinen Läden und Cafés rund um die Bajrakli-Moschee. Ein guter Ort, um anzukommen.
Steile Felswände direkt neben der Straße. Am Eingang der Schlucht gibt es einen Klettersteig und eine Seilrutsche über das Tal. Weiter oben leben im Sommer Hirten auf den Almen.
Ein Gipfel an der Grenze zu Montenegro, von dem man bei klarem Wetter weit in drei Länder schaut.
Auf den Almen von Rugova wird Flija gebacken: dünne Teigschichten mit Rahm, Schicht für Schicht unter einem Deckel mit glühender Kohle. Das dauert Stunden, deshalb ist Flija meist ein Anlass für die ganze Familie.
Im Gegischen gibt es einen Infinitiv mit me, die Standardsprache drückt das anders aus.
Istog liegt nordöstlich von Pejë. Mitten im Ort sprudelt die Quelle des Flusses Istog aus dem Berg, rundherum gibt es Forellenzuchten und Restaurants.
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Klares, kaltes Wasser kommt hier direkt aus dem Fels. Ein schöner Ort für eine Pause mit frischer Forelle.
Klinë liegt im Tal des Weißen Drin (Drini i Bardhë), mitten zwischen Pejë und Prishtinë. Nicht weit entfernt liegen die Mirusha-Wasserfälle.
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Eine Kette von Wasserfällen und kleinen Seen in einer Schlucht. Im Sommer springen Mutige von den Felsen ins Wasser.
Deçan liegt am Fuß der Berge zwischen Pejë und Gjakovë. Bekannt ist die Gemeinde für die Kullat, die alten Wohntürme aus Stein.
Junik ist eine der kleinsten Gemeinden von Kosovë und liegt direkt an den Bergen zur Grenze nach Albanien. Im Ort stehen noch viele Kullat, traditionelle Wohntürme aus Stein.
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Mit 2.656 Metern der höchste Berg von Kosovë. Unterhalb des Gipfels liegt ein klarer Bergsee, ein beliebtes Ziel für Wanderer.
Eine Kulla ist ein Wohnturm aus Stein mit dicken Mauern und kleinen Fenstern. Früher bot sie Schutz für die ganze Großfamilie, heute werden viele liebevoll restauriert.
Gjakovë liegt im Südwesten nahe der Grenze zu Albanien. Die Stadt ist bekannt für ihr Handwerk, ihre Gastfreundschaft und ihren Humor. Das Herz der Stadt ist die lange Basarstraße.
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Eine lange Straße mit niedrigen Holzläden. Früher arbeiteten hier Schneider, Schmiede und Sattler, heute sind es vor allem Cafés und kleine Geschäfte. Vieles wurde 1999 zerstört und danach wieder aufgebaut.
Die Moschee aus dem 16. Jahrhundert steht direkt am Basar und gehört zu den ältesten Gebäuden der Stadt.
Etwas außerhalb der Stadt spannt sich eine lange osmanische Steinbrücke mit vielen Bögen über den Fluss. Ihren Namen hat sie von den Schneidern der Stadt.
Die Oda ist der traditionelle Gästeraum im Haus. Man saß an den Wänden auf dem Boden, trank Tee, erzählte Geschichten und sang zur Çifteli, einer zweisaitigen Laute. Oda-Abende gibt es bis heute.
Im Gegischen fallen oft Laute weg, die Wörter werden kürzer.
Rahovec gilt als Weinhauptstadt von Kosovë. An den Hängen rund um die Stadt wachsen Reben, so weit man schaut, und viele Familien keltern ihren eigenen Wein.
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Im Herbst riecht die ganze Gegend nach Trauben. Neben großen Kellereien gibt es viele kleine Familienbetriebe, bei denen man probieren kann.
Malishevë liegt ziemlich genau in der Mitte von Kosovë. Die Gemeinde ist ländlich, mit Hügeln, Feldern und vielen Dörfern.
Prizren liegt am Fuß des Sharr-Gebirges, der Fluss Lumbardh fließt mitten durch die Altstadt. Moscheen, Kirchen und alte Häuser stehen eng beieinander, und auf der Straße hört man neben Albanisch auch Türkisch und Bosnisch.
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Die Bogenbrücke aus osmanischer Zeit ist das Wahrzeichen der Stadt. Rund um sie herum liegen die meisten Cafés der Altstadt.
Ein steiler Weg führt von der Altstadt hinauf. Oben hast du den schönsten Blick über die Dächer, besonders zum Sonnenuntergang.
Erbaut 1615, mitten in der Altstadt. Innen ist sie reich bemalt, ihr Minarett sieht man von fast überall.
Hier gründete sich 1878 die Liga von Prizren, ein wichtiger Moment der albanischen Nationalbewegung. Das wiederaufgebaute Gebäude ist heute ein Museum.
Jeden August wird Prizren zur Festivalstadt. Beim Dokufest laufen Dokumentar- und Kurzfilme, viele davon unter freiem Himmel, und abends ist die ganze Altstadt voller Leute.
Suharekë liegt an der Straße von Prishtinë nach Prizren. Rund um die Stadt gibt es Weinberge und Obstgärten, im Osten steigt das Land zu den Bergen an.
Ganz im Süden, zwischen Albanien und Nordmazedonien, liegt Dragash im Sharr-Gebirge. Die Gegend hat zwei Teile: In Opoja leben Albaner, in Gora die Goranen, die einen eigenen slawischen Dialekt sprechen.
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Hohe Berge, Gletscherseen und große Schafherden. Im Sommer ist das Gebiet ideal zum Wandern und kaum überlaufen.
Der große Hirtenhund ist nach dem Gebirge benannt und bewacht hier bis heute die Herden. Er gilt als ruhig, aber sehr wachsam.
Mamushë ist die kleinste Gemeinde von Kosovë und die einzige mit türkischer Mehrheit. Bekannt ist der Ort für seine Tomaten, die hier auf fast jedem Feld wachsen.
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Die Tomaten aus Mamushë sind im ganzen Land bekannt. Im Sommer werden sie an den Straßen kistenweise verkauft.
Ferizaj ist eine junge Stadt: Sie wuchs erst, als 1873 die Eisenbahn gebaut wurde. Heute ist sie eine der größten Städte des Landes und ein wichtiger Verkehrsknoten im Süden.
Kaçanik liegt in einer engen Schlucht auf dem Weg nach Nordmazedonien. Straße, Bahn und Fluss teilen sich hier den wenigen Platz zwischen den Bergen.
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Der Fluss Lepenc hat sich hier tief zwischen die Berge gegraben. Die Fahrt durch die Schlucht gehört zu den schönsten Strecken im Land.
Shtërpcë liegt im Sharr-Gebirge. Hier liegt Brezovicë, das bekannteste Skigebiet von Kosovë.
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Das bekannteste Skigebiet von Kosovë. Im Sommer ist es ein ruhiger Ausgangspunkt für Wanderungen im Sharr-Gebirge.
Hani i Elezit liegt ganz im Süden am wichtigsten Grenzübergang nach Nordmazedonien. Der Ort ist klein, bekannt ist vor allem das große Zementwerk.
Gjilan ist die größte Stadt im Osten und das Zentrum der Region Anamorava. Die Stadt ist lebendig, mit einem großen Markt und vielen Cafés im Zentrum.
Kamenicë liegt im Osten an der Grenze zu Serbien. Die Gemeinde ist ländlich, mit bewaldeten Hügeln und vielen kleinen Dörfern.
Viti liegt im Südosten. In den Bergen über der Stadt liegt Letnicë, ein katholischer Wallfahrtsort, der eng mit Mutter Teresa verbunden ist.
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Die Kirche in Letnicë ist ein katholischer Wallfahrtsort. Mutter Teresa kam als junges Mädchen hierher, viele Pilger folgen bis heute ihren Spuren.
Ranillug ist eine kleine, ländliche Gemeinde im Osten mit Hügeln und Feldern.
Partesh liegt südlich von Gjilan und ist eine der kleinsten Gemeinden des Landes.
Kllokot ist eine kleine Gemeinde im Südosten. Bekannt ist der Ort für sein Thermal- und Mineralwasser und das Heilbad.
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Warmes Mineralwasser aus der Erde, das seit Langem für Kuren genutzt wird.